Augenblicke der Kletterhistorie im Elbsandstein


20. Juni 2021

 

Postkarte des Sächsischen Bergsteigerbundes, um 1920
Postkarte des Sächsischen Bergsteigerbundes, um 1920

 

Ein Feuer gehört dazu

Die Freunde der Plastikgriffe mal außen vor lassend, ist Klettern eine Natursportart. Entsprechend sind die Kletterer und Bergsteiger vom Tageslicht abhängig. So sind (oder waren) in unseren geografischen Breiten die Sonnenwendfeiern die wichtigsten Feste der Bergsteiger. Die Verehrung der Sonne ist eine Tradition, deren Wurzeln in prähistorischer Zeit zu finden sind. Speziell bei den germanischen und nordischen Völkern hatte die Sonnenwende eine mythologische wie auch religiöse Bedeutung.

In den 1920-er und -30-er Jahren veranstaltete man die Sommersonnenwendfeiern der sächsischen Bergsteiger häufiger am Dreifingerturm in der Schrammsteinkette. Natürlich mit einem großen Feuer, denn das ist traditionell ein wichtiger Bestandteil dieses Festes. Aus nachvollziehbaren Gründen finden heute die offiziellen Sonnenwendfeiern nicht mehr in den Wäldern des Nationalparks statt.


13. Juni 2021

 

Kletterer auf dem Stumpfen Kegel, unbekannter Fotograf
Kletterer auf dem Stumpfen Kegel, unbekannter Fotograf

 

Ausflug ins Bielatal

Der Stumpfe Kegel heißt nicht wegen seiner Form so, sondern weil er 1903 von Carl Stumpf (1875–1953) erstbestiegen wurde. Mit einer Höhe von etwa 30 Metern zählt der Stumpfe Kegel zu den Hauptgipfeln des Bielatals.

 

2015 wurden hier 10 Gipfel neu für den Klettersport zugelassen, so dass es gegenwärtig im Bielatal 249 Klettergipfel gibt. Im 1908 von Rudolf Fehrmann erarbeiteten Kletterführer wurden gerade einmal 39 Gipfel auf der sächsischen Seite des Bielatals beschrieben.

Auf dem Foto ist die Südostseite des Gipfels zu sehen, durch sie führt die "Südostwand", eine der herausragenden Klettereien des Bielatals im mittleren siebenten Schwierigkeitsgrad – 1923 von Walter Sobe erstbegangen. Eine zweite "Doppelsternroute" am Stumpfen Kegel ist der Rauweg, mit dem fünften Sachsengrad heute wohl real bewertet.


6. Juni 2021

 

Stichtbremse aus den 1980-er Jahren
Stichtbremse aus den 1980-er Jahren

 

Als Kletterausrüstung Mangelware war ...

Karabiner, Kernmantelseile oder Kletterschuhe gab es in der DDR nur mit etwas Glück oder Beziehungen zu kaufen.

Genaue Informationen zu der hier abgebildeten Stichtbremse habe ich leider keine. Vermutlich wurde das Sicherungs- und Abseilgerät in einer vergleichsweise kleineren Stückzahl hergestellt und nicht in Sportläden, sondern nur über die DWBO-Sektionen verkauft. Zu ihrer Markteinführung war diese Stichtbremse wohl schon nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Wer "Westbeziehungen" hatte, konnte sich mit einem HMS-Karabiner und der Abseilacht besser ausstaffieren.

1958 wurde in der DDR der Deutsche Wander- und Bergsteigerverband (DWBV) gegründet. Da in diesem Verein nicht nur Wanderer und Bergsteiger, sondern auch Orientierungsläufer organisiert waren, änderte man 1970 den Namen in DWBO der DDR (Deutscher Verband für Wandern, Bergsteigen und Orientierungslauf). Nach dem Zusammenbruch der DDR löste sich der Verband 1990 auf.


30. Mai 2021

 

Teufelsturm, Alter Weg, Foto: Walter Hahn
Teufelsturm, Alter Weg, Foto: Walter Hahn

 

Das Schlimmste ist geschafft! 

Hier ein weiteres Bild aus dem Nachlass von Oliver Perry-Smith, das wahrscheinlich 1906 bei der Erstbesteigung des Teufelsturms entstanden ist. Eines der Sicherungsseile – das Seil der Schwebesicherung ist auf Grund der längeren Belichtungszeit schwer erkennbar – führt um die Kante und liegt wohl über dem Eisenstift, um den Kletterer im Sturzfall zu halten.

 

Es gibt allerdings keinen Beleg dafür oder dagegen, dass der Eisenstift nicht ausschließlich zur Sicherung, sondern auch zur Fortbewegung, also als Griff oder Tritt verwendet wurde. In der Zeit bevor die ersten Sicherungsringe in Elbsandsteinrouten installiert wurden und bis sich die heute bekannten Ringe umfänglich durchsetzten, war es durchaus üblich derartige Stifte sowohl zum Abseilen als auch zum Sichern zu verwenden.

Ebensowenig lässt sich die Behauptung belegen, Walter Hahns Foto, das den Eisenstift zeigt, wäre von irgendjemand "eingezogen" worden, denn Walter Hahn hat das Foto bis über das Jahr 1915 hinaus als Ansichtskarte verkauft.


23. Mai 2021

 

Teufelsturm, Alter Weg, Foto: Walter Hahn
Teufelsturm, Alter Weg, Foto: Walter Hahn

 

Zum Teufel mit dem Stift

In der jüngeren Vergangenheit wurde wiederholt darüber philosophiert, ob zur Erstbesteigung des Teufelsturms ein Eisenstift im Riss steckte. Ein Beleg dafür ließ sich nicht finden.

Nachdem ich für das Alpenvereinsjahrbuch "Berg 2006" ein Porträt über Oliver Perry-Smith verfasst hatte, wollte ich noch tiefer in seinen klettersportlichen Werdegang eintauchen: So besuchten wir 2014 dessen Sohn Crosby Perry-Smith, der am westlichen Rand der Rocky Mountains, im US-Bundesstaat Colorado, in der kleinen Stadt Ouray lebt. Im Nachlass seines Vaters fanden sich auch zwei Aufnahmen vom Teufelsturm. Wenn man genau hinschaut, kann man auf dem hier veröffentlichten Foto den am Rissbeginn steckenden Eisenstift erkennen.

Vermutlich ist dieses Foto bei der Erstbesteigung des Teufelsturms entstanden und zeigt einen der auf zwei Tage verteilten erfolglosen Versuche Walter Hünigs.


16. Mai 2021

 

Schwere Wandkletterei am Raubschloßwächter
Schwere Wandkletterei am Raubschloßwächter

 

Artisten am Friensteinwächter

Diese gedruckte Ansichtskarte zeigt eine Seilschaft bei einer frühen Besteigung des Friensteinwächters. (Der Frienstein wird auch Vorderes Raubschloss genannt.) Wer genau hinschaut kann erkennen, dass der untere "Baumann" mit einem um den Oberkörper geschlungenen Seilstück am Sicherungsring fixiert ist.

 

Beim Kletterführerautor Rudolf Fehrmann fanden derartige Besteigungen keine Anerkennung. So litt Wilhelm Hentzschel (1890–1968) sein Leben lang darunter, dass seine 1909 erfolgte Erstbesteigung des Friensteinwächters keine Erwähnung im Kletterführer fand. Erst nach seinem Tod, in der Kletterführerausgabe von 1982 wird Hentzschels Besteigung mit dem Vermerk "künstl." erwähnt. In einem Jahrzehnte nach den Ereignissen verfassten Brief warf Hentzschel der Seilschaft um Fehrmann vor, ihre Erstbesteigung vom Teufelsturm sei mit einem an der Kante, am Beginn des Risses steckenden Eisenstift erfolgt und somit auch künstlich.


9. Mai 2021

 

Walter Winkler, Domwächter, Alter Weg, Foto: Rudolf Kobach, 19. Mai 1935
Walter Winkler, Domwächter, Alter Weg, Foto: Rudolf Kobach, 19. Mai 1935

 

Der Chronist der 1930-er Jahre

Was die Kletterfotografie anbetrifft, waren die 1930-er Jahre Rudolf Kobachs (1903–1981) aktivste Schaffenszeit. Ab dem Sommer 1930 fotografierte er mit einer Leica-Kleinbildkamera. Damit war er, im Vergleich zur schweren Plattenkamera eines Walter Hahn, wesentlich flexibler in der Wahl seiner Motive. Bis zum Anfang des Jahres 1936 führte er über seine Fotos Aufzeichnungen, sodass sich diese Bilder heute exakt betiteln lassen.

Rudolf Kobachs aussagekräftigste Fotos zeigen nicht die Extremaufstiege seiner Zeit, sondern Touren im mittleren Schwierigkeitsbereich, wie die Löschnerwand auf den Daxenstein, den Alten Weg auf die Jungfer, den Westweg am Kesselturm oder die Hünigwand auf den Großen Wehlturm.

Ein ausführlicher Artikel über das Werk von Rudolf Kobach findet sich im Alpenvereinsjahrbuch "Berg 2003".


2. Mai 2021

 

Mitgliedskarte von Hanns Schueller, ÖTK, Sektion Dresden
Mitgliedskarte von Hanns Schueller, ÖTK, Sektion Dresden

 

Der Mann vom "Schwarzen Kamin"

Die Sektion Dresden des Österreichischen Touristen-Klubs war ein, was das Felsklettern in der Sächsischen Schweiz betrifft, sehr aktiver Verein. In dessen Jahrbuch von 1905 wurde der von Hugo Kurze verfasste erste Kletterführer über das Elbsandsteingebirge veröffentlicht. Auch die Erstbesteigung vom Spannagelturm geht beispielsweise auf das Konto von Mitgliedern der Dresdner Sektion des ÖTK.

Hanns Schueller (1882–1975) kletterte nur einen vergleichsweise kurzen Zeitraum aktiv im Elbsandsteingebirge. So ist er der Erstbesteiger der nach ihm benannten Schuellernadel und auch der von ihm begangene Aufstieg am Vorderen Gansfels trägt seinen Namen. Erwähnt werden sollte hier noch seine Mitgliedschaft im elitären Kletterklub "Schwarzer Kamin".


25. April 2021

 

Stiftungsfest der Alpenbrüder, Foto von 1917
Stiftungsfest der Alpenbrüder, Foto von 1917

 

Feste soll man feiern...

Zur Erinnerung an das II. Stiftungsfest T.C.Alpenbrüder, 8.IV.1917 – steht auf der auf dem Foto abgebildeten Tafel. Bei den Alpenbrüdern handelte es sich um einen Kletterklub, welcher wohl nur wenige Jahre existierte und der in der Bergsporthistorie kaum Spuren hinterließ.

Das Bild schickte Hans Heilmaier (1899–1991) als Ansichtskarte an seine in Chemnitz-Hilbersdorf lebende Mutter.

Bei dem Kleinen mit Hut, unmittelbar unter dem Stiftungsfestschild stehend, müsste es sich um den jugendlichen Hans Heilmaier handeln. Denn diese Person wurde auf der Karte markiert. Heilmaier stand hier am Anfang seiner durchaus beeindruckenden Kletterkarriere. So sind in seinem Kletterführer von 1923 und dessen 1927-er Nachtrag der überwiegende Teil der beschriebenen Wege als geklettert gekennzeichnet.


18. April 2021

 

Schiefer Turm, Ostkante, Foto: Paul Kippe um 1915
Schiefer Turm, Ostkante, Foto: Paul Kippe um 1915

 

Auf den Spuren von Oliver Perry-Smith

Der Fotograf Paul Kippe war häufig mit dem Klub Wettersteiner 05 unterwegs. Oft ist auf seinen Fotos Karl Ullrich (1884–1973) abgebildet. Dem Aussehen und der Kleidung sowie der Beschriftung eines Fotos nach müsste es sich bei dem Vorsteiger hier um Karl Ullrich handeln. Einer der Nachsteiger wäre dann Karl Jander.

Die 1906 von Oliver Perry-Smith erstbegangene Ostkante am Schiefen Turm gehört zu den beliebtesten und meist frequentierten Routen der Sächsischen Schweiz. 548 Begehungen der Kante gehen alleine auf das Konto von Hans Arnold (1902–1998). Mit reichlich 30 Meter Höhe ist der Schiefe Turm einer der bedeutendsten Gipfel des Bielatals. Um ihn zu ersteigen wird dem Kletterer mindestens der VI. sächsische Schwierigkeitsgrad abverlangt. Dabei wird die Ostkante deutlich häufiger geklettert als der mit dem selben Schwierigkeitsgrad bewertete Alte Weg, der ebenfalls eine Erstbegehung von Oliver Perry-Smith ist.


11. April 2021

 

Annelies Zeidler, Vorderer Gansfels, Gabelungsweg, Foto: Walter Hahn
Annelies Zeidler, Vorderer Gansfels, Gabelungsweg, Foto: Walter Hahn

 

Ein frühes Farbdia

Gelegentlich behaupten Hobbyhistoriker, Walter Hahn hätte keine kletternden Frauen fotografiert. Hat er doch und sogar in Farbe. Am Tag der Entstehung dieses Fotos – vermutlich irgendwann in den späten 1940-er oder frühen 1950-er Jahren – als er mit Annelies Zeidler am Vorderen Gansfels unterwegs war, hatte er sogar zwei Fotoapparate dabei. So gibt es von dieser Begehung des Gabelungsweges sowohl Schwarzweiß- als auch Farbaufnahmen.

Annelies Türichen wurde 1918 geboren. Ihr erster Ehemann starb im Zweiten Weltkrieg. 1962 heiratete Annelies Zeidler Gerhard Rößger und nahm dessen Namen an.

Wer heute den Gabelungsweg klettern möchte, sollte sicherheitshalber einen Blick in eine alte Kletterführerausgabe werfen (Rudolf Fehrmann, Der Bergsteiger in der Sächsischen Schweiz, 1908) denn mit den stark zusammengekürzten Aufstiegsbeschreibungen aktueller Kletterführer ist die Route kaum auffindbar.


4. April 2021

 

Exlibris von Walter Fritsche, Entwurf von Hanns Herzing
Exlibris von Walter Fritsche, Entwurf von Hanns Herzing

 

Bucheignerzeichen

Exlibris, also Besitzvermerke, sind Schmuckblätter in Büchern. Diese Bucheignerzeichen hatten ihre Blütezeit vom Ende des 19. Jahrhunderts bis in die 1930-er Jahre. Vom ursprünglichen Zweck, nur das Eigentumsrecht des Buchbesitzers anzuzeigen, entwickelten sie sich zu einer eigenständigen Kunstform. Wer etwas auf sich hielt, ließ sich von namhaften Künstlern sein persönliches Exlibris gestalten.

Walter Fritsche (1896–1974), war weniger als Felskletterer, sondern in der Szene als Freund des Berggesanges bekannt. Seit ihrer Gründung im Jahr 1920 in der Gesangsabteilung des Sächsischen Bergsteigerbundes aktiv, wurde Fritsche in der Nachkriegszeit Gründungsmitglied der "Bergfinken". Zeitweise nahm er die Funktion als deren Vorstand wahr. Walter Fritsche schrieb auch die Texte einer Reihe von Bergliedern, so dem Bergfinkenlied.

Hanns Herzing (1890–1971), ein bekannter Dresdner Kunst- und Landschaftsmaler, gestaltete dieses Exlibris. Seine Ölgemälde, speziell Alpenpanoramen hingen in den Wohnzimmern vieler sächsischer Bergsteiger. In Herzings Atelier gab es regelmäßig Ausstellungen zum Thema "Landschaft der Berge".



28. März 2021

 

Seilschaft am Lolaturm, Foto: Erich Gorlt
Seilschaft am Lolaturm, Foto: Erich Gorlt

 

Bergsteigen in den Nachkriegsjahren

Der Mangel der Nachkriegsjahre schlägt sich auch in der Fotografie nieder. So gibt es aus dem Jahrzehnt nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs kaum Kletterfotos, die der Qualität vorangegangener und nachfolgender Epochen mithalten können.

Walter Lenk klettert hier den 1946 von Alfred Rohde erstbegangenen Erwin-Esche-Gedächtnisweg am Lolaturm. Der Routenname fand allerdings bei den Offiziellen keine Anerkennung, sondern stand zunächst als Südkante im Kletterführer. Heute ist die Lolakante für ihre eher übersichtliche Absicherbarkeit und durchwachsene Felsqualität bekannt, aber vor allem berüchtigt.

Der Fotograf Erich Gorlt (1907–1988) gehörte 1946 zu den Gründungsmitgliedern der Märchentürmer. Entsprechend ist auf vielen seiner Bilder die Seilschaft um Karlheinz Gonda zu sehen. Ein wesentlicher Teil von Gorlts Fotos befindet sich heute im Bestand der Deutschen Fotothek Dresden.


21. März 2021

 

Hochbetrieb auf der Heringsgrundnadel, Schmilka, Foto: Rudolf Weinhold
Hochbetrieb auf der Heringsgrundnadel, Schmilka, Foto: Rudolf Weinhold

 

Hochbetrieb auf der Heringsgrundnadel

 

Die Talseite an der Heringsgrundnadel wurde am 11. Juli 1920 von Otto Dietrich (1896–1961) erstbegangen. Otto Dietrichs Bericht über die Erstbegehung ist im Oktoberheft 1931 der Zeitschrift des SBB abgedruckt.

 

Hier auf dem Foto ist vermutlich eine frühe Wiederholungsbegehung aus den 1920-er Jahren zu sehen. Wer genau hinschaut, entdeckt einen weiteren Kletterer im Alten Weg.

 

Das Bild ist ein digital aufgearbeiteter Abzug von einem Glasplattennegativ. Über den Fotografen Rudolf Weinhold ist (mir) nur wenig bekannt. In der Zeitschrift des Sächsischen Bergsteigerbundes "Der Bergsteiger", Heft 7 von 1926 findet sich die  Ankündigung, dass Rudolf Weinhold in der Vertretersitzung am 27. Juli einen Vortrag zum Thema "Bergfahrten in der Sächsischen Schweiz" halten wird. Eine Rezension zum Vortrag wurde dann im Septemberheft des Jahres veröffentlicht. 


14. März 2021

 

Gipfelzeichen auf dem Falkenstein, Foto: Otto Fleischmann
Gipfelzeichen auf dem Falkenstein, Foto: Otto Fleischmann

 

Gipfelzeichen auf dem Falkenstein

 

Die Wetterfahne wurde zum Ende des 19. Jahrhunderts auf dem Gipfel des Falkensteins von Kletterern der Sektion Dresden des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins angebracht. Wohl bis zum Jahr 1929 befand sich der Falke dort oben. Heute hat die aus Kupferblech gefertigte Wetterfahne Ihren Platz im Heimatmuseum von Bad Schandau gefunden.

 

Das Foto wurde von Otto Fleischmann aufgenommen und fand als Ansichtskarte Verbreitung. Fleischmann war Mitglied im Kletterklub "Schrammtorsöhne", welcher eine Hütte im Zahnsgrund hatte. Entsprechend existiert eine ganze Reihe von Ansichtskarten mit Klettermotiven aus den Schrammsteinen von Otto Fleischmann.